Das Projekt Biovalsan

Der Stadtverband Straßburg verfolgt ehrgeizige Umweltziele, insbesondere mit einem Klimaplan, der die vom französischen Umweltabkommen zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen, Verbesserung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien festgelegten Ziele für das Jahr 2020 um 50% übertrifft.

Eine der Leitlinien der aufgestellten Strategie zum Erreichen dieser Ziele ist die energetische Verwertung von Haushaltsabfällen und Abwässern in einer Biogasanlage, also die Aufbereitung dieser Ressourcen zu „grünem" Erdgas.

Biovalsan steht im Mittelpunkt dieser Ambitionen.

In einer Linie mit den Zielen des Stadtverbands Straßburg entstand 2011 das Projekt Biovalsan aus der Zusammenarbeit dreier zielbewusster, im Bereich nachhaltige Entwicklung engagierter Partner: Lyonnaise des Eaux, Degrémont Services und Réseau GDS.

Biomethan, eine grüne erneuerbare Energie

Die STEP in La Wantzenau ist die viertgrößte Kläranlage Frankreichs mit einer Aufbereitungskapazität von 1.000.000 „Einwohnergleichwerten". Das von den Faulbehältern dieser Anlage produzierte Biogasvolumen besitzt ein Energiepotential von 16 GWh/Jahr, was dem Jahresbedarf von 5000 Niedrigenergiehäusern entspricht. Das Projekt Biovalsan zielt darauf ab, diese Ressource zu nutzen, um in einer Logik eines kurzen lokalen Kreislaufs die Bewohner des Ballungsraums Straßburg daran teilhaben zu lassen.

Ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt

Der technologische, wissenschaftliche und Umweltnutzen von Biovalsan wurde von der Europäischen Kommission anerkannt, die das Projekt in ihr Förderprogramm LIFE+ aufgenommen hat. So wurde Biovalsan 2012 ein Projekt mit starker nationaler und europäischer Ausstrahlung und genießt die vielfach gesteigerte Aufmerksamkeit der öffentlichen Akteure, der Wissenschaftsgemeinde und der Bildungswelt.

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