Réseau GDS

Réseau GDS ist eine gemischtwirtschafliche Gesellschaft (SEM) mit der Stadt Straßburg als Mehrheitsgesellschafter. Weitere Anteilseigner sind die Caisse des Dépôts et Consignations und GDF Suez.
Réseau GDS blickt zurück auf 175 Jahre Stadtgasgeschichte in Straßburg und zählt zu den wichtigsten lokalen Betreibern von Energieversorgungsnetzen in Frankreich. Réseau GDS verwaltet das Erdgasversorgungsnetz in mehr als 100 Gemeinden des Departements Bas-Rhin und liefert jährlich 5 Milliarden kWh Erdgas an ca. 110.000 Verbrauchsstellen. Réseau GDS als Garant für die Sicherheit und den Ausbau des Netzwerks setzt sich taeglich dafuer ein, dass immer mehr Menschen Zugang zu nachhaltiger, effizienter und konkurrenzfähiger Energieerhalten.

Réseau GDS engagiert sich für nachhaltige Raumordnung und fördert die effizientesten Energielösungen im Sinne der geltenden und zukünftigen Wärmekraftverordnungen. In Verbindung mit dem Stadtverband Straßburg ist Réseau GDS aktiv an der Erstellung und Umsetzung der Aktionspläne beteiligt, die zur Verwirklichung der Ziele des Klimaplans beitragen werden.

Parallel zu bedeutenden Investitionen in die Energie-Infrastrukturen und zu zahlreichen Fördermassnahmen zugunsten der Energieeffizienz engagiert sich Réseau GDS auch auf interner Ebene. So richtete das Unternehmen 2009 mit Hilfe der Umwelt- und Energieagentur ADEME ein Carbon Accounting nach der „Bilan-Carbone®"-Methode ein.

Diese freiwillige Initiative zielt darauf ab, dass sich das Unternehmen Réseau GDS für die methodische und kontinuierliche Senkung seiner eigenen Treibhausgas-Emissionen einsetzt. Der hierzu aufgestellte Aktionsplan unterliegt einem jährlichen Monitoring durch die unabhängige Zertifizierungsagentur Bureau Veritas. 2012 erhielt Réseau GDS als erster Energieversorger Frankreichs und erstes elsässisches Unternehmen die Zertifizierung „Carbon Progress©", welche auf den gueltigen europäischen Richtlinien beruhrt.

Fuer den Ausbau von Biomethan im Gebiet des Stadtverbands Straßburg engagiert sich Réseau GDS in vorderster Reihe. Erklärtes Ziel ist, ab 2014 in Straßburg und den angeschlossenen Gemeinden größere Mengen von Biomethanaus städtischen Abwässern in das Gasnetz einzuspeisen. Mittelfristig soll in Strassburg Biomethan auch aus Haushalts- und Landwirtschaftsabfällen gewonnen werden, mit dem erklärten Ziel im nationalen Vergleich über den höchsten Anteil an „grünem Erdgas" im örtlichen Gasnetz zu verfügen.

In diesem Rahmen wurde 2010 zusammen mit Lyonnaise des Eaux und Degrémont Services, den Beauftragten der öffentlichen Hand für die Kläranlage La Wantzenau, ein erstes Pilotprojekt in die Wege geleitet. Das Projekt „Biovalsan" erhielt 2012 die finanzielle Förderung des Programms LIFE+ der Europäischen Kommission.

Kontakt: Isabelle OTT

www.reseau-gds.fr

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